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Reinigungsvalidierung, Desinfektion, Arbeiten im Reinraum und Sterility Assurance Internationale Normen für die Sterilisation fordern, dass jede zufällige mikrobielle Kontamination eines sterilen Produktes vor der Sterilisierung mit allen Mitteln so gering wie möglich zu halten ist. Diese Keimbelastung wird als Bioburden bezeichnet. Handelt es sich beim Produkt um eine Abfüllung, muß unter Reinraum-Bedingungen gearbeitet werden. Bei Gegenständen ist die vor der Sterilisation erforderliche Reinigung zu validieren. Desinfektionsmittel sind vom Hersteller in ihrer Wirksamkeit zu validieren, bevor sie entsprechend verwendet werden können.
Vorsichtsmassnahmen bei der Sterilisation von Medizinalprodukten sind besonders wichtig, weil die Sterilität der Gebinde einer sterilisierten Produktions-Charge in der Praxis nicht zu 100% garantiert werden kann. Bei jeder deklarierten Sterilität handelt es sich lediglich um die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gebinde in einer Prüfung als "steril" identifiziert würde. Für eine valide Aussage über die Sterilität eines Produktes ist immer der Prozess der Sterilisation zu überprüfen. Das genaue Vorgehen bei einer solchen Validierung wird anhand des jeweiligen Produktes und des entsprechenden Verfahrens bestimmt. Im allgemeinen sind die Verfahrensdetails zu dokumentieren, die physikalischen Parameter sicher zu stellen, die Keimbelastung vor der Sterilisation zu charakterisieren, der Faktor der Keimreduktion durch das Verfahren zu ermitteln und die Sterilität im Anschluss an das Verfahren zu verifizieren. Der genaue Faktor der Keimreduktion kann z.B. durch unterteilte Prozess-Zyklen oder durch Bioindikatoren ermittelt werden. |
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